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Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram? Meta-Ads-Budget für kleine und mittlere Betriebe
Werbung auf Facebook und Instagram kostet zwei Dinge: das Budget, das direkt an Meta geht, und die Arbeit, die aus dem Budget Anfragen macht. Wer nur den ersten Teil bezahlt, bekommt Klicks. Wer beide Teile richtig ansetzt, bekommt Gespräche. Hier die Richtwerte, mit denen Sie planen können, und die Rechnung, die am Ende zählt.
Die zwei Kostenblöcke
Werbebudget. Geht direkt an Meta, taggenau steuerbar, jederzeit anpassbar. Für eine regionale Kampagne mit einem Ziel liegt das sinnvolle Minimum bei etwa 15 bis 25 € pro Tag, also rund 450 bis 750 € im Monat. Darunter sammelt das System zu wenig Daten, um zu lernen, wer reagiert.
Betreuung. Konzept, Werbemittel, Aufbau der Kampagne, Landingpage, Tracking und laufende Optimierung. Für kleine und mittlere Betriebe liegt das je nach Umfang bei einem monatlichen Betrag, der grob dem Werbebudget entspricht, bei größeren Budgets anteilig weniger. Einmalig kommt die Erstellung der Werbemittel dazu, wenn es noch keine gibt.
Eine Kampagne mit 500 € Budget und ohne Betreuung ist in der Regel verlorenes Geld. Eine Kampagne mit 500 € Budget und guter Betreuung kann für einen regionalen Handwerksbetrieb bereits genug Anfragen bringen.
Was eine Anfrage kostet
Die entscheidende Zahl ist nicht der Klickpreis, sondern der Preis pro brauchbarer Anfrage. Er schwankt stark nach Branche, Region und Angebot. Erfahrungswerte aus dem deutschsprachigen Raum, Stand 2026, als Größenordnung:
| Bereich | Kosten pro Anfrage | Anmerkung |
|---|---|---|
| Handwerk und Dienstleistung, regional | 15 bis 60 € | stark abhängig von der Auftragsgröße |
| Solar, Sanierung, hochpreisige Anschaffungen | 40 bis 150 € | längerer Entscheidungsweg, dafür hoher Auftragswert |
| Bewerbungen über Recruiting-Kampagnen | 20 bis 80 € | siehe Social-Media-Recruiting |
| Veranstaltungen, Downloads, Newsletter | 3 bis 15 € | niedrige Hürde, geringere Verbindlichkeit |
Das sind Bandbreiten, keine Zusagen. Wer Ihnen vorab eine feste Zahl an Anfragen garantiert, kennt entweder Ihre Zahlen nicht oder verspricht zu viel.
Die Rechnung, die zählt
Drei Zahlen, dann wissen Sie, ob sich das lohnt:
- Kosten pro Anfrage. Gesamtkosten geteilt durch brauchbare Anfragen.
- Abschlussquote. Wie viele Anfragen werden zu Aufträgen? Zwischen 10 und 40 Prozent ist üblich.
- Auftragswert. Was bringt ein Auftrag im Durchschnitt, und was ist der Kunde langfristig wert?
Beispiel: 1.200 € Gesamtkosten im Monat, 30 brauchbare Anfragen, also 40 € pro Anfrage. Bei einer Abschlussquote von 20 Prozent sind das sechs Aufträge. Bei einem Auftragswert von 3.000 € stehen 18.000 € Umsatz gegen 1.200 € Kosten. Bei einem Auftragswert von 200 € geht die Rechnung nicht auf, dann braucht es ein anderes Angebot oder einen anderen Kanal.
Diese Rechnung machen wir im Erstgespräch mit Ihren Zahlen, bevor irgendetwas ausgegeben wird. Wenn sie nicht aufgeht, sagen wir das.
Was das Budget effizienter macht
- Eine eigene Landingpage statt der Startseite. Eine Seite, ein Angebot, ein Formular. Das ist oft der größte Hebel überhaupt.
- Echte Aufnahmen aus Ihrem Betrieb statt gekaufter Bilder. Menschen erkennen Stockfotos sofort und scrollen weiter.
- Ein klares Angebot statt Firmenwerbung. „Kostenlose Dachprüfung in zwei Wochen“ schlägt „Wir sind Ihr Partner für Dächer“.
- Sauberes Tracking. Ohne Messung optimieren Sie nach Gefühl und bezahlen für Klicks statt für Anfragen.
- Schnelle Rückmeldung. Eine Anfrage, die drei Tage liegt, ist verloren. Bei uns gehört die Vorqualifizierung deshalb zur Leistung.
Wann Meta Ads nicht funktioniert
Ehrlichkeit gehört dazu. Schwierig wird es, wenn Ihre Zielgruppe sehr klein und sehr spezialisiert ist, etwa fünfzig Einkäufer in einer Nische. Dann sind Direktansprache und Messen besser. Ebenso, wenn der Auftragswert sehr niedrig ist oder wenn im Betrieb niemand Zeit hat, Anfragen innerhalb eines Tages zu beantworten. Im letzten Fall lösen wir zuerst das, nicht die Werbung.
Häufige Fragen
Kann ich das Budget monatlich ändern?
Ja, jederzeit. Sinnvoll ist es, mit einem Mindestbudget stabil zu starten, das Ergebnis nach vier Wochen zu beurteilen und erst dann zu erhöhen.
Was passiert mit dem Werbekonto, wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten?
Das Werbekonto und alle Daten gehören Ihnen. Wir arbeiten in Ihrem Konto, nicht in einem Sammelkonto der Agentur. Das sollten Sie bei jedem Anbieter verlangen.
Brauche ich Instagram und Facebook?
Beide laufen über dasselbe System und dasselbe Budget. Wo Ihre Anzeigen erscheinen, entscheidet die Zielgruppe. TikTok kommt bei jüngeren Zielgruppen dazu, vor allem im Recruiting.
Kostenlos und unverbindlich
Sollen wir das für Ihren Betrieb durchrechnen?
Im kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten) schauen wir auf Ihre konkrete Situation und sagen Ihnen ehrlich, was sich lohnt und was nicht. Danach bekommen Sie einen Vorschlag mit Preis.
Ing. Michael Traxler · Geschäftsführer